Böse Häuser I–III

Böse Häuser I–III

2011, 3 Fineart Prints manuell nachbearbeitet

3 Fineart Prints, Grösse der Ausstellungsfläche angepasst, die Prints werden direkt auf die Wand tapeziert, mit dem Cutter bearbeitet. In der Ausstellung ‹Leaking roof› des Kunsthaus Baselland wurden zusätzlich 3 Euro-Paletten mit je 1000 Plakaten Offsetdruck 99,5 x 72,5 cm (B x H) präsentiert
Aufnahme Orte/Locations: Elsass (F), Piemont (I), Val de Travers (CH)
Auflage: je 3 + je 2 AP
Ex.1 ‹Böses Haus I› befindet sich im Besitz der Sammlung Kunstkredit Baselland

‹Böses Haus I› Sammlung Kunstkredit Baselland, Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Liestal

Produktion ‹Böses Haus I›

‹Böses Haus I› in ‹Leaking roof› Kunsthaus Baselland

‹Böses Haus III›

‹Böses Haus II›

‹Böses Haus I›

Die Künstlerin beschäftigt sich seit längerer Zeit mit Räumen und Häusern, die sowohl als Orte für Vertrautes und Schutz verstanden werden können als auch als Orte, an denen sich das Unheimliche seinen Platz sucht und die Fantasie aus dem Ruder geraten kann.

In ihrem Werk ‹Böse Häuser I–III› zeigt Bettina Grossenbacher Plots verschiedener Behausungen, wie man sie man an Stadträndern vermuten könnte. Diese Plots tapeziert sie direkt auf die Wand und entfernt dann sämtliche Bezüge zur Umwelt, so dass nur das Gebaute selbst zu sehen ist. Für die Besucherinnen und Besucher liegen in der Ausstellung Plakate bereit, die das Gegenbild – das jeweilige Umfeld, nicht aber die ausgesparten Objekte – zeigen und so das Motiv vervollständigen. Die Behausungsobjekte bleiben in der Ausstellung, ihre Umgebungen gehen in den Besitz der Besucherinnen und Besucher über.

Sabine Schaschl, Direktorin (Saaltext zur Einzelausstellung ‹Leaking roof›, Kunsthaus Baselland 2011)

For some time now, the artist has been engaged with rooms and houses, whereby these can be understood both as places for the familiar and as a refuge, and also as places that are sought out by the uncanny and where imagination can get out of hand.

In the work ‹Böse Häuser I–III› Bettina Grossenbacher shows plots of various dwellings that one might find on the outskirts of cities. She has papered them directly on the wall, but has removed all references to the respective environment, so that only the building is visible. In turn the visitors will find posters in the exhibition that show the respective surroundings, but not the omitted objects, and which thereby complement the seen motif. The objects of housing remain in the exhibition, while their environments pass into the visitors’ ownership.